Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Serengeti-Park Hodenhagen: Die kleinsten Tiere werden riesengroß in der neuen „Bug-Safari“!

Im Serengeti-Park Hodenhagen treffen Gäste bereits seit mehr als 40 Jahren auf die größ­ten Land­säu­ge­tiere der Welt, die sch­nells­ten und impo­san­tes­ten Raub­tiere, sel­tene und vom Auss­ter­ben bedrohte Arten und viele ein­ma­lige Tiere mehr. Aber nicht nur die großen Tiere sind wichtig, auch die Kleinsten spielen eine bedeutende Rolle. So erfüllen Insek­ten, die in natura nur wenige Mil­li­me­ter groß sind, wich­tige Auf­ga­ben für unsere Natur und Umwelt.

In der neuen "Bug Safari" im Serengeti-Park werden kleine Insekten riesengroß! Foto: Serengeti-Park Hodenhagen
In der neuen „Bug Safari“ im Serengeti-Park werden kleine Insekten riesengroß!
Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

Ameisen beispielsweise sind die Gesundheitspolizei des Waldes, da sie Schädlinge fressen. Bienen sind die Gärtner der Natur, sie tragen den Pollen von Pflanze zu Pflanze und sorgen damit für ihre Vermehrung. Ohrwürmer gelten als Beschützer der Pflanzen, denn sie fressen Blattläuse und abgestorbene Pflanzenteile.

In der neuen „Bug-Safari“ werden im Serengeti-Park jetzt auch diese kleinen Tiere rie­sen­groß!

So wach­sen Ameise, Biene, Ohrwurm und Co zum Teil auf die Größe eines Ele­fan­ten an!

Die bis zu drei Meter großen, detailgetreuen Tiere können wahlweise am Ende der Serengeti-Safari mit dem eigenen Fahrzeug passiert oder in aller Ruhe von der Aussichtsplattform neben dem Gehege der Weißen Löwen bewundert werden.

Insekten haben wichtige Funktionen in der Natur. Foto: Serengeti-Park Hodenhagen
Insekten haben wichtige Funktionen in der Natur.
Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

„Wir möchten diese erstaunlichen Eindrücke nutzen und auf die wich­ti­gen und nütz­li­chen Auf­ga­ben der Insekten aufmerksam machen. Die Natur ist ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel, in dem auch die allerkleinsten Lebewesen Großes bewirken.“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks.

Wachsmottenlarven zersetzen Polyethylen

Das aktuell beste Beispiel für dieses Phänomen und die einmaligen Geschöpfe, die die Natur hervorbringt, sind die Larven der Großen Wachsmotte. So fand erst kürzlich eine spanische Biologin per Zufall heraus, dass diese vermeintlichen Schädlinge den biologisch kaum abbaubaren Kunststoff Polyethylen (PE) fressen und offenbar auch zersetzen können.

Die Larven der Großen Wachsmotte können den Kunststoff Polyethylen (PE) fressen und offenbar auch zersetzen. Foto: Serengeti-Park Hodenhagen
Die Larven der Großen Wachsmotte können den Kunststoff Polyethylen (PE) fressen und offenbar auch zersetzen.
Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

„Wenn es den Forschern nun gelingt, das für diesen Prozess zuständige Molekül oder Enzym zu isolieren, wäre das ein bahnbrechender Schritt zum Abbau des von Menschen in Unmengen produzierten Plastikmülls. In unserer neuen Bug-Safari wollen wir eben genau solche besonderen Kleinsttiere hervorheben“, so Sepe.

Der Serengeti-Park ist als außerschulischer Lernort anerkannt und bietet in seiner Safari-Schule ein umfangreiches pädagogisches Programm für Kindergärten und Schulen an. Die „Bug-Safari“ wird neben der Information der Tagesgäste auch in Führungen integriert und stellt einen weiteren Bestandteil des Lernangebots dar.

Die neue Attraktion ist ab Donnertag (25.05.2017) – pünktlich zum langen Himmelfahrtswochenende – täglich zu sehen.


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