
Foto: Dr. Manfred Fortmann
Wunderschön ist sie, aber sehr selten: die Feld- bzw. Feuerlilie.
Ab Frühsommer beeindruckt sie durch ihre hoch aufragenden orangefarbenen bis feuerroten Blüten.
Auf den Elbhöhen im Naturpark findet sich einer der wenigen Vorkommen.
Der Feldlilienpfad Govelin bietet dem naturliebenden Besucher auf einem 4,4 km langen Rundgang zwölf Tafeln mit Erläuterungen zur Entstehung und Veränderung der Kulturlandschaft des Hohen Drawehn.
Zu den diesjährigen ➔ Feuerlilientagen am 20. und 21. Juni 2015 werden wieder viele naturkundlich interessierte Besucher aus dem In- und Ausland in Govelin erwartet.
Auf kargen steinigen Äckern, in Hecken und lichten Waldrändern hat sich hier dank schonender Wirtschaftsweise eine Kulturlandschaft erhalten, die Spaziergängern Erholung bietet und für Fachleute eine Schatzkammer voller Besonderheiten darstellt. Blühende Wegraine und Feldränder mit Mohn- und Kornblumen gehören dazu. Seltene Singvogelarten, wie die Heidelerche und der zur Familie der Ammern zählende ➔ Ortolan, sind hier zu hören.
Seit 1998 hat der Hof Bergmann in Govelin die Bewirtschaftung vieler seiner Flächen ganz auf die Erhaltung der Ackerwildkräuter abgestellt. Als Botschafter für mehr Kulturpflanzenvielfalt und für den Naturschutz wird dieses Jahr der Lüneburger Kleyhafer „Heidegold“ angebaut.
Durch geringe Aussaatdichten, wenig Bodenbearbeitung und den Verzicht auf Herbizide konnten sich seltene Pflanzengesellschaften entwickeln und anderswo längst verschwundene Arten überleben. Und Europas größtes Feldlilienvorkommen hat hier ein Zuhause gefunden.
Treffpunkt für alle Veranstaltungen während der Feuerlilientage ist Hof Bergmann, Govelin 2, 29473 Göhrde. Anmeldungen per E-Mail: bergmann.govelin@web.de oder telefonisch: +49 5862 7422.
➔ Veranstaltungsprogramm ansehen
Mehr Veranstaltungen zum Thema „Natur“ auf www.schoene-heide.de:
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