Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Pilotprojekt von Bachmann-Museum Bremervörde und der Schule Geestequelle in Oerel

© Bachmann-Museum Bremervörde
Das Bachmann-Museum Bremervörde hat in diesem Jahr eine Kooperation zum Thema Mittelsteinzeit mit der Schule Geestequelle in Oerel aufgebaut. Einige Schülerinnen und Schüler präsentierten am Dienstag im Museum die Ergebnisse des Pilotprojektes.
Gemeinsam mit der Schule Geestequelle, den Niedersächsischen Landesforsten und der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH ist die Arbeitsgruppe „Museum“ für höhere Schulklassen entwickelt worden. Unter dem Titel „Teilzeit / Steinzeit – Wir gestalten das Museumsprogramm mit“ bietet sie den Teilnehmern die Möglichkeit, sich aktiv in der Vermittlungsarbeit des Museums zu engagieren. Nebenbei erhalten sie durch die Projektpartner einen Einblick in verschiedene Berufsbereiche. Unterstützt wird die Kooperation durch die pixel-kraft GmbH – einem Büro für Werbestrategie und Mediendesign und dem Bremervörder City-und Stadtmarketing Verein e.V.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative „Museobilbox – Museum zum Selbermachen“ gefördert. Darum stehen nun neun bunte Boxen im Museum. Sie zeigen mit Fotos, Videosequenzen und Requisiten, was die Teilnehmer in den vergangenen Monaten zum Thema Mittelsteinzeit gelernt haben, und wie sie sich dazu ein Programm für höhere Schulklassen vorstellen.
Programme für höhere Klassen im Steinzeitlager
2015 hat das Museum drei Programme im Steinzeitlager zum Leben in der Mittelsteinzeit entwickelt. Sie hatten in diesem Jahr großen Erfolg und wurden oft von Schulklassen gebucht, meistens von den Jahrgängen 1 – 6. Nun werden die Programme für höhere Klassen weiterentwickelt. Für das Museum ist es dabei selbstverständlich, von Anfang an die Ideen der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen. Die 15-jährige Alyssa aus der Arbeitsgruppe betont: „Ein Frühstück ist ganz wichtig! Dann hat die Klasse bessere Laune und passt mehr auf. Und im Steinzeitlager könnten sie es selbst zubereiten.“ Abgesehen vom leiblichen Wohl stehen Gruppenarbeiten, Anschauungsmaterial und Experimentieren ganz oben auf der Wunschliste.
Neben der Mitarbeit der Arbeitsgruppen-Teilnehmer hat das Projekt für Museumspädagogin Katja Tiltmann noch einen zweiten wichtigen Effekt: „Bei den meisten Projekten arbeiten wir mit ein oder zwei Kooperationspartnern zusammen. In diesem Fall haben sich sieben Institutionen miteinander vernetzt und zusammengearbeitet. Das hat sehr gut funktioniert und von allen Seiten wird auch eine zukünftige Zusammenarbeit gewünscht, ein tolles Ergebnis!“ Die Kooperationspartner arbeiten bereits an den Plänen für die nächste Arbeitsgruppe, um Schülern auch in Zukunft einen Einblick in die Arbeit der kulturellen und kreativen Institutionen in Bremervörde zu ermöglichen.
Die Präsentation steht noch bis zum 2. Januar 2017 im Bachmann-Museum Bremervörde, anschließend wird sie vom 4. – 17. Januar 2017 in den Schaufenstern von Mode Steffen in Bremervörde zu sehen sein, ehe sie in der Schule Geestequelle in Oerel ausgestellt wird.
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