
© Otto Pankok Stiftung, Hünxe
Der Künstler Otto Pankok war ein Meister der Druckgraphik. Im Vordergrund seines Schaffens standen die Themen Mensch, Natur und Schöpfung.
Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt u.a. auf Pankoks Landschafts- und Tierdarstellungen, die seine Naturverbundenheit und Sehnsucht nach einer Alternative zum Leben in der Großstadt und der Technisierung verdeutlichen, ganz im Sinne von Johann Bossard.
Ein Höhepunkt der Ausstellung: Sein Selbstbildnis als Holzschnitt.
Otto Pankok schnitt 1958 sein Abbild in die Tür seines Ateliers in Düsseldorf und schuf so den bis dahin wohl größten Holzschnitt der deutschen Kunstgeschichte.
Mit großen Einfühlungsvermögen porträtierte er auch die Ausgestoßenen der Gesellschaft.

© Otto Pankok Stiftung, Hünxe
Die Kunststätte zeigt nun eine Auswahl besonders qualitätsvoller Druckgraphiken und großformatige Kohlegemälde des Meisters, der auch einer der bedeutendsten Zeichner und Bildhauer des expressiven Realismus in Deutschland war.
Seine Werke sind vom 2. Juli 2017 an in der Kunststätte zu sehen. Die Ausstellung wurde verlängert bis zum 5. November 2017.
Sonderführungen durch die Ausstellung, mit Kunsthistorikerin und Kuratorin Janina Willems, finden am Sonntag, den 13. August und Sonntag, den 24. September 2017, jeweils um 16.00 Uhr statt. Um Anmeldung unter Telefon: +49 4183 5112 wird gebeten.
Der Künstler Otto Pankok

© Otto Pankok Stiftung, Hünxe
Otto Pankok wurde am 6. Juni 1893 in Mühlheim an der Ruhr geboren und verstarb 1966 in Wesel.
Er war ein bekannter deutscher Maler, Graphiker und Bildhauer. In der NS-Zeit erteilten die Nazis ihm ein Arbeitsverbot. Daraufhin wurden 56 seiner Werke aus deutschen Museen beschlagnahmt und drei Druckgraphiken in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München gezeigt.
Die Kunststätte Bossard
Öffnungszeiten:
März – Oktober
Mittwoch – Sonntag
11.00 – 18.00 Uhr,
November – Februar
Sonntag
11.00 – 16.00 Uhr
Eintritt:
Regulärer Eintritt: 8,00 €,
Gruppen ab 15 Personen: 7,00 € pro Person
ermäßigt: 5,00 €,
Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Freundeskreises frei
Anfahrt:
A7, Abfahrt Ramelsloh oder A1, Abfahrt Dibbersen. Bitte folgen Sie der Ausschilderung.
Über die Kunststätte Bossard
➔ Kunststätte Bossard – das einzigartige Gesamtkunstwerk in Jesteburg, Metropolregion Hamburg, 2012 ausgezeichnet mit dem Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe „Europa-Nostra-Preis“, bietet einmaligen Kunst- und Naturgenuss. Auf einem ca. 3 Hektar großen Heidegrundstück, mitten im Wald gelegen, verwirklichten Johann Michael Bossard und seine Frau Jutta Bossard-Krull ihren Lebenstraum von einer Stätte, an der die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen.
➔ Fotoimpressionen aus der Kunststätte Bossard
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