Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Europas beste Naturfotografien: Ausstellung im Deutschen Pferdemuseum endet am 19.03.2017

Eindrucksvolle und faszinierende Szenen aus der Tier- und Pflanzenwelt festgehalten in brillanten Fotografien: Nur noch bis zum 19. März 2017 präsentiert das Deutsche Pferdemuseum in Verden (Aller) die ausgezeichneten Fotos des internationalen Wettbewerbs „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres“. Nach der Preisverleihung im Oktober 2016 sind die Bilder, die einzigartige Einblicke in die verschiedensten Facetten der Natur gewähren, in Verden erstmalig für die Öffentlichkeit zu sehen.

Blick in die Ausstellung Foto: DPM
Blick in die Ausstellung
Foto: DPM

Bereits seit 16 Jahren prämiert die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V., kurz GDT, einmalige und innovative Naturfotografien europäischer Profi- und Hobbyfotografen. Im Jahr 2016 verzeichnete der europaweite Wettbewerb – offen für Profis und Amateure – mit fast 18.000 eingereichten Bildern einen neuen Teilnahmerekord und unterstreicht erneut seine Bedeutung.

Ein Hamster, der hastig, mit vollgestopften Bäckchen seinen Bau aufsucht, eine Raubkatze nach dem Schlammbad, eisige Gletscherfronten, Forellen unter dem Polarlicht, Wale beim Unterwasserballett, Damhirsche, die auf sicheren Pfaden die Autobahn queren, ein Eisbär, der als König der Arktis auf einer Eisscholle thront: Die Ausstellung besticht durch ihre Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Motive. Bilder voller Dynamik treffen auf solche, die vollkommene Ruhe ausstrahlen, Aufnahmen voller Spannung neben faszinierenden Fotos, die zum Träumen einladen, Fotos aus dem realen Leben an der Seite von Motiven, die aus einer unwirklichen, märchenhaften Welt zu stammen scheinen.

Eine perfekte Aufnahme verlangt den Fotografen und Fotografinnen jedoch einiges ab: Ausgestattet mit ihren Kameras reisen sie oft tausende Kilometer durch die Welt, um in klirrender Kälte, in tropischer Hitze oder in den Tiefen des Ozeans nach unzähligen Stunden der Vorbereitung und des Wartens in genau dem richtigen Moment auf den Auslöser ihrer Kamera zu drücken. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Fotografien der Ausstellung nur noch mehr an Faszination. Hinter den 85 ausgezeichneten Fotografien stehen auch 85 spannende Entstehungsgeschichten, die zumeist in den Bildunterschriften erzählt werden.

Ohne Einsatz von Bildmanipulationsprogrammen begeistern die Fotografien die Betrachter durch die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur, veranschaulichen aber gleichzeitig auch die Verwundbarkeit unseres Planeten.

Die Fotoausstellung ist noch bis zum 19. März 2017 von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Museumseintrittspreis von 5,00 € für Erwachsene und 2,00 € für Kinder (4 – 17 Jahre) enthalten. Mehr Infos unter:


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