Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Baumwipfelpfad liegt top im Zeitplan

Einstieg in den Pfad mit ersten Brückenteilen steht – großes öffentliches Interesse

Alexander Tietz (Mitte), Gesellschafter der Weitblick Tietz GmbH, die den Baumwipfelpfad realisiert wird, eingerahmt von den Allgäuer Brüdern Helmut (links) und Harry Mühlbauer, die mit der Bauleitung betraut sind. Foto: Thomas Ix
Alexander Tietz (Mitte), Gesellschafter der Weitblick Tietz GmbH, die den Baumwipfelpfad realisiert wird,
eingerahmt von den Allgäuer Brüdern Helmut (links) und Harry Mühlbauer, die mit der Bauleitung betraut sind.
Foto: Thomas Ix

Die Bauarbeiten für den Baumwipfelpfad „Heide Himmel“ am Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt Nindorf sind in vollem Gange. An allen Ecken und Enden legen sich die 20 Mitarbeiter des ausführenden Generalunternehmens Biedenkapp aus dem Allgäu mächtig ins Zeug, damit der Pfad rechtzeitig zum geplanten Eröffnungstermin Ende September 2019 fertig wird.

Der Einstieg in den Baumwipfelpfad mit der ersten Brücke steht bereits. Foto: Thomas Ix
Der Einstieg in den Baumwipfelpfad mit der ersten Brücke steht bereits.
Foto: Thomas Ix

„Derzeit liegen wir sehr gut im Zeitplan“, freut sich Alexander Tietz, geschäftsführender Gesellschafter der Weitblick – Tietz GmbH und Co. KG. Regelmäßig rollen nun Sattelschlepper mit Material an. Im Anlieferungsbereich werden die Brückenteile mit den Holzlaufwegen, die Podeste und Stützen für den Pfad vormontiert und dann mit einem mobilen Kran auf die fertigen Fundamente gesetzt.

Im Anlieferungsbereich werden die einzelnen Brückenteile, Pfosten und Gehwegbeläge vormontiert, bevor sie per Kran auf die Fundamente gesetzt werden. Foto: Thomas Ix
Im Anlieferungsbereich werden die einzelnen Brückenteile, Pfosten und Gehwegbeläge vormontiert,
bevor sie per Kran auf die Fundamente gesetzt werden.
Foto: Thomas Ix

Dort wird zur Zeit auch am längsten frei schwebenden Brückenteil gearbeitet, das eine beeindruckende Länge von 28 Metern haben wird. Der Einstieg in den Pfad bis zur ersten Plattform steht bereits und vermittelt einen ersten Eindruck davon, wie imposant das komplette Bauwerk am Ende sein wird. Parallel dazu haben die Verschalungsarbeiten für den 40 Meter hohen Turm – das Herzstück des Leuchtturmprojektes für die Lüneburger Heide – begonnen.

Das Fundament und der erste Bewehrungsstahl für den 40 Meter hohen Turm des Baumwipfelpfades stehen. Foto: Thomas Ix
Das Fundament und der erste Bewehrungsstahl für den 40 Meter hohen Turm des Baumwipfelpfades stehen.
Foto: Thomas Ix

Die Bauausführung liegt dabei in bewährten Händen. Für die Brüder Helmut und Harry Mühlbauer aus Lindenberg im Allgäu, die mit der Bauleitung betraut sind, ist es bereits der vierte Baumwipfelpfad, den sie errichten.

Die erste, 25 Quadratmeter hohe Plattform befindet sich auf einer Höhe von rund 9 Metern. Die höchste Plattform wird am Ende auf 21 Metern sein. Foto: Thomas Ix
Die erste, 25 Quadratmeter hohe Plattform befindet sich auf einer Höhe von rund 9 Metern.
Die höchste Plattform wird am Ende auf 21 Metern sein.
Foto: Thomas Ix

„Es ist inzwischen viel Routine dabei, die uns die Arbeit gut von der Hand gehen lässt“, sagt Helmut Mühlbauer. „Ein bisschen Glück gehört aber auch dazu“, so Mühlbauer weiter. „Das trockene Wetter in den ersten Wochen, als die Fundamente für Turm und Stützen gegossen wurden, war uns sehr recht.“

Er und sein Team arbeiten jeweils drei Wochen am Stück in der Heide, bevor es dann für drei freie Tage zurück ins „schöne Allgäu“ geht, wie Mühlbauer betont. „Aber auch hier im Norden ist’s nicht schlecht“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Bis zu 130 Tonnen Bewehrungsstahl werden am Ende im gesamten Projekt verbaut sein. Foto: Thomas Ix
Bis zu 130 Tonnen Bewehrungsstahl werden am Ende im gesamten Projekt verbaut sein.
Foto: Thomas Ix

Bis zur Fertigstellung werden rund 1000 Kubikmeter Beton, 130 Tonnen Bewehrungsstahl, 600 Tonnen Stahl, 350 Kubikmeter Holz und 70.000 Schrauben in dem gesamten Projekt verbaut werden.

„Das öffentliche Interesse für unseren Baumwipfelpfad ist jetzt schon groß, was uns sehr freut“, berichtet Alexander Tietz. „Nicht nur die Wildpark-Besucher, sondern auch Vertreter aus Politik und Verwaltung verfolgen den Baufortschritt mit Spannung – genau wie wir.“


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