Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

„es beginnt.“ – eine Jubiläumsausstellung zeigt Eberhard Schlotters künstlerischen Aufbruch in den 50er Jahren

Am Sonntag, dem 3. Juli 2016, um 11.30 Uhr eröffnet die Eberhard Schlotter Stiftung im Bomann-Museum Celle die Jubiläumsausstellung „es beginnt. die 50er Jahre. Eberhard Schlotter in Darmstadt.“

"Große Sitzende", Eberhard Schlotter, 1949 Foto: Fotostudio Loeper, Celle
„Große Sitzende“, Eberhard Schlotter, 1949
Foto: Fotostudio Loeper, Celle

Anlässlich des 95. Geburtstages von Eberhard Schlotter (1921 – 2014) fokussiert die Ausstellung das erste auffallend produktive Schaffensjahrzehnt des Malers und Grafikers. Sie folgt der künstlerischen Entwicklung von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zum Aufbruch nach Spanien in den 50er Jahren.

In der umfangreichen Präsentation treten markante Arbeiten Eberhard Schlotters in direkten Dialog mit Werken damaliger Künstlerkollegen. Es ist die erste Ausstellung der Eberhard Schlotter Stiftung Celle, in der spannungsreiche Bezüge zu anderen künstlerischen Positionen hergestellt werden.

"Bar", Eberhard Schlotter, 1957 Foto: Fotostudio Loeper, Celle
„Bar“, Eberhard Schlotter, 1957
Foto: Fotostudio Loeper, Celle

Eberhard Schlotter begann in den 50er Jahren künstlerisch aufzubrechen. Er zog 1945 nach Darmstadt – ein kunstpolitischer Brennpunkt der Nachkriegszeit. Bis zu seinem Rückzug in die Einsamkeit des spanischen Fischerdorfes Altea, wurde diese Stadt sein Lebens- und Schaffensmittelpunkt.

"Kaufhaus", Eberhard Schlotter, 1952, Foto: Fotostudio Loeper, Celle
„Kaufhaus“, Eberhard Schlotter, 1952,
Foto: Fotostudio Loeper, Celle

Leidenschaftliche Diskussionen und intensiver Austausch innerhalb der Darmstädter Kunstszene prägten diese Phase, in der Eberhard Schlotter eine eigene, eigenwillige Handschrift entwickelte. Die Arbeiten, die in dieser künstlerisch turbulenten Zeit entstehen, erzählen von Einflüssen, Anregungen, Abgrenzungen und Reibungspunkten. Sie laden ein, Eberhard Schlotters frühe künstlerische Orientierung zu durchwandern und schärfen die Sinne für die subtilen Nuancen in einem Werk, das in den 50er Jahren zwischen gesellschaftlicher Verpflichtung künstlerischem Ausbruch auf einen Wendepunkt zusteuert.

In einem Sonderbereich werden zusätzlich zur Ausstellung ausgewählte Fotografien aus neun Jahrzehnten gezeigt: Vom privatem Schnappschuss bis zum professionellen Künstlerporträt von Loek Groenendijk geben diese Bilder mitunter sehr persönliche Einblicke in das Leben Eberhard Schlotters.

Die Ausstellung wird durch Mittel des Lüneburgischen Landschaftsverbandes und durch Leihgaben von öffentlichen und privaten Leihgebern unterstützt.

Die Ausstellung wird bis zum 3. Oktober 2016 gezeigt.

Öffnungszeiten:

Das Bomann-Museum Celle ist von Mittwoch bis Montag von 10.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Eintritt:

Einzelbesucher: 8,00 €,
Familien: 14,00 €,
Gruppen ab 15 Personen: 7,00 €,
Kinder und Jugendliche frei,
mittwochs Eintritt frei ab 01.07.2016

Mehr Info:


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