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74. Sommerliche Musiktage in Hitzacker „Grenzenlos“ vom 27. Juli bis 4. August 2019

Samstag, 27. Juli 2019 - Sonntag, 4. August 2019

Sommerliche Musiktage „… grenzenlos …“: Am Festspielort Hitzacker an der Elbe hat dies, nach Jahrzehnten an der innerdeutschen Grenze und 30 Jahre nach dem Mauerfall, einen ganz eigenen Klang. Vom 27. Juli bis 4. August folgen die Veranstalter ihm in dem Wissen, dass Musik keine politischen Grenzen kennt.

Im Mittelpunkt des Festivals stehen Künstlerinnen und Künstler, die durch ihre Taten Grenzen überwinden, Menschen verbinden und Räume schaffen, in denen Aufbruch zu neuen Ufern möglich ist: Gidon Kremer, Sarah Maria Sun, Steven Isserlis, Fazil Say, das Anna-Lena Schnabel Quartett und Michel Godard, Enno Poppe und viele andere. Sopranistin Annette Dasch, Bariton Roman Trekel und zeitgenössische Komponisten erkunden einen ganzen Tag lang den wirklich erstaunlichen Liedkosmos der DDR, ein anderer Tag wird ganz dem Streichquartett gewidmet sein.

Niklas Liepe and Friends stellen in ihrem New Paganini Project die spektakulären Solo-Capricen des „Teufelsgeigers“ in ein völlig neues Licht, die Preisträger-Akademisten entwickeln gemeinsam mit Schauspielstudierenden aus Hannover ein musikalisch-szenisches Projekt. Der Mädchenchor Hannover lockt nach dem Konzert zur kleinen Wanderung nicht nur mit romantischen Nachtgesängen, das ensemble reflektor weitet im Austausch mit der Band Syriab den Blick in Richtung „kulturelle Wiege der Menschheit“: gen Syrien.

Das Programm

 Samstag, 27.07.2019 

16.00 – VERDO Konzertsaal
Sarah Maria Sun – Sopran
Kuss Quartett – Streichquartett

Aribert Reimann: Die schönen Augen der Frühlingsnacht
Sechs Lieder für Sopran und Streichquartett von Theodor Kirchner nach Gedichten von Heinrich Heine, bearbeitet und verbunden mit Sieben Bagatellen für Streichquartett
– Pause –
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 2 fis-Moll op. 10

Luft von anderen Planeten! Was könnte passender sein für die Eröffnung eines „… grenzenlos …“ disponierten Kammermusikfestes? In der Interpretation des Kuss Quartetts korrespondiert Arnold Schönbergs Opus 10, das in sich den Übergang von der tonalen Musik des 19. Jahrhunderts zur atonalen der Moderne des 20. Jahrhunderts trägt, mit Aribert Reimann, Hitzacker-Residenzkomponist von 1988. Seine Transformation von Liedern auf Heine-Texte Kirchners scheint bespiegelt in den Satzsplittern der Bagatellen. Aribert Reimann ist zu Gast beim Eröffnungskonzert.

19.07 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben: Festivalausblick … grenzenlos … und mehr, u.a. mit Aribert Reimann

20.00 – VERDO Konzertsaal
Steven Isserlis – Violoncello
Connie Shih – Klavier

Johann Sebastian Bach: Gambensonate D-Dur BWV 1028
György Kurtág: Az Hit
György Kurtág: In memoriam Ferenc Wilheim
Márta und György Kurtág: For Steven Isserlis
György Kurtág: Souvenir de Balatonboglár (Geburtstagsgruß an Judit Scherter)
György Kurtág: György Kroó in memoriam
Robert Schumann: Violinsonate Nr. 2 d-Moll, op. 121, arrangiert für Cello und Klavier von Steven Isserlis
Thomas Adès: Lieux Retrouves

Der britische Cellist Steven Isserlis, ein Nachfahre Felix Mendelssohns und Enkel des russischen Komponisten Justus Isserlis, gilt als „Cantabile-Genie“ und Ensemblespieler. Seine größte Zuneigung gilt Robert Schumann. Von einem eigenen Arrangement von dessen später Zweiter Violinsonate d-Moll op. 121 aus blickt er im Duo mit der kanadischen Pianistin Connie Shih auf eine Bachsche Gambensonate zurück und auf Zeitgenössisches von György Kurtág und Thomas Adès voraus.

22.10 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Kuss Quartett – Streichquartett
Emmanuel Hovhannisyan – Duduk

Zehn nach Zehn: Kaukasische Miniaturen

 Sonntag, 28.07.2019 

10.00 – Abfahrt Bustransfer: VERDO und Parkplatz Bleichwiese
Kammermusik on Tour in
Dannenberg – nya nordiska
Dömitz – Historisches Karstadt-Kaufhaus
Gartow – Schloss, Kirche
Aoi Trio, Ensemble Biloba
Hyeyoung Kim – Orgel, Max Raum – Schlagzeug


Karten inkl. Bustranfer

Werke von Flammer, Koblenz, von Dadelsen, von Reusner und Schubert

Allenfalls an den musealen Resten der Berliner Mauer scheint die unmenschliche politische Teilung in Ost und West nach 30 Jahren derart erinnerbar wie in der Niedersächsischen Elbtalaue. Den Klang des ehemaligen Grenzflusses in elektroakustischer Musik aufgreifen und die schmerzliche Erinnerung in grenzenloser Neuer Musik überwinden soll eine kammermusikalische Rundreise an markante Orte der Region. Renommierte, hier lebende Komponisten stellen Ur- und Erst-aufführungen in vier Kurzkonzerten in den Kontext anderer Werke.

19.07 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben: Pre-Concert der Preisträger-Akademie

20.00 – VERDO Konzertsaal
Gidon Kremer – Violine
Giedre Dirvanauskaite – Violoncello
Georgijs Osokins – Klavier

Mieczyslaw Weinberg: Sonate für Violine und Klavier Nr. 6 op. 136
Frédéric Chopin: Klaviertrio g-Moll op. 8
– Pause –
Ludwig van Beethoven: Trio in C-Dur nach dem Tripelkonzert op. 56, bearbeitet von Carl Reinecke

Müsste man den bedeutendsten Kammermusiker des 20. und 21. Jahrhunderts benennen, wäre der Name Gidon Kremer sofort parat. Der große Geiger war und ist ein einzigartig interaktiver Partner in jedem anspruchsvollen Interpretationsdialog. Mit der litauischen Cellistin Giedre Dirvanauskaite aus der Kremerata Baltica und dem lettischen Pianisten Georgijs Osokins, erster „permanent guest artist“ dieser Formation, wirbt er auch für die verkannten Meisterwerke von Schostakowitschs engem Freund Mieczysław Weinberg.

 Montag, 29.07.2019 

9.09 – 10.10 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Neun nach Neun: Chorsingen für alle

Werke von Händel und anderen Komponisten, mit Alexander Lüken – Dirigent

11.00 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Gidon Kremer, Eleonore Büning – Moderation

Hörer-Akademie I Begegnung mit Gidon Kremer

19.07 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben: Pre-Concert der Preisträger-Akademie

20.00 – VERDO Konzertsaal
Albrecht Mayer – Oboe
Sophie Dervaux – Fagott
Fabian Müller – Klavier

Jean Françaix: Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Roger Boutry: Interférences I für Fagott und Klavier
Camille Saint-Saëns: Sonate für Oboe und Klavier D-Dur op. 166
– Pause –
Camille Saint-Saëns: Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168
Maurice Ravel: aus den „Miroirs“ für Klavier: Nr. 1 Noctuelles, Nr. 2 Oiseaux tristes, Nr. 4: Alborada del gracioso
Francis Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier

Erfreulicher Gegenbesuch: Nachdem Musiktage-Intendant Oliver Wille mit seinem Kuss Quartett im befreundeten Frühjahrsfestival in Hitzacker aufgetreten war, begeistert nun Musikwoche-Intendant Albrecht Mayer bei den „Sommerlichen“ für die Oboe. Der Berliner Philharmoniker lockt dazu die Solo-Fagottistin der Wiener Philharmoniker, Sophie Dervaux, und den Aimard-Schüler Fabian Müller zu einem raffinierten französischen Bläser-und-Klavier-Kammermusikgipfel in den ihm inzwischen so vertrauten Konzertsaal.

 Dienstag, 30.07.2019 

9.09–10.10 Uhr St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Neun nach Neun · Chorsingen für alle

Werke von Händel und anderen Komponisten, mit Alexander Lüken – Dirigent

14.30 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Stimmen „unter dem Radar“ I

Steffen Schleiermacher – Klavier, Moderation u.a.

Hörer-Akademie II Eisler!

18.00 – VERDO Konzertsaal
Stimmen „unter dem Radar“ II – Unsere DDR

Roman Trekel – Bariton
Steffen Schleiermacher – Klavier
Jan Philip Schulze – Klavier u.a.

19.52 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Steffen Schleiermacher – Komponist, Pianist u.a.
Acht vor Acht: Podiumsgespräch über die Geschichte des DDR-Liedes

20.30 – VERDO Konzertsaal
Stimmen „unter dem Radar” III

Annette Dasch – Sopran
Steffen Schleiermacher – Klavier
Jan Philip Schulze – Klavier u.a.

Werke von Hanns Eisler, Max Butting, Carl-Heinz Pick, Fidelio F. Finke, Paul Dessau und Reiner Bredemeyer im Kontext mit neuen Werken von Steffen Schleiermacher und Georg Katzer

Komponisten mit ostdeutschen Wurzeln und zwei Gesangsstars mit Sinn für die Liedkunst begeben sich begeistert auf einen ungewöhnlichen Repertoire-Pfad: Passend zum Thema … grenzenlos … und zur Erinnerung an 30 Jahre Wiedervereinigung erkunden sie gemeinsam mit jungen Liedduo-Talenten einen Tag lang den erstaunlichen Liedkosmos der DDR. Ausgehend vom vielschichtigen Schaffen des großen Hanns Eisler über Pionier-, Kampf- und Arbeiterlieder oder Kabarett führt der Weg zum aktuellen Kunstlied.

 Mittwoch, 31.07.2019 

9.09–10.10 Uhr St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Neun nach Neun · Chorsingen für alle

Werke von Händel und anderen Komponisten, mit Alexander Lüken – Dirigent

14.30 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Enno Poppe – Komposition, Moderation
Oliver Wille – Violine
Musiker des ensemble mosaik: Chatschatur Kanajan – Violine, Mathis Mayr – Violoncello, Ernst Surberg – Klavier

Hörer-Akademie III Porträt Enno Poppe

19.07 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben: Pre-Concert der Preisträger-Akademie

20.00 – VERDO Konzertsaal
Niklas Liepe – Violine, Moderation
and Friends

The New Paganini Project: Ausgewählte Paganini-Capricen in neuen Arrangements

The New Paganini Project erlebt in der Ensemblefassung seine Premiere bei den Sommerlichen Musiktagen: Der Geiger Niklas Liepe, Schüler von Zakhar Bron und Ana Chumachenko, aber in Sachen Kammermusik auch von Oliver Wille, stellt die spektakulären Solo-Capricen des sagenumwobenen Teufelsgeigers in überarbeiteten historischen und aktuellen Arrangements in ein völlig neues, reich schillerndes Licht. Die symphonische Variante, im März 2018 bei Sony Classical auf CD erschienen, wurde für die „visionäre Energie” (Rondo Magazin) des „Ausnahmegeigers” (FAZ) gelobt.

22.10 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Anna-Lena Schnabel Quartett

Anna-Lena Schnabel – Flöte, Saxofon
Florian Weber – Klavier
Giorgi Kiknadze – Bass
Björn Lücker – Schlagzeug
Michel Godard – Tuba, Serpent

Zehn nach Zehn: Jazz

Die 1989 im niedersächsischen Obernkirchen geborene Anna-Lena Schnabel gilt als „Hamburgs größtes Jazz-Talent“. In Fachkreisen sorgte gleich ihre erste CD für außergewöhnlich viel Beachtung. Nils Landgren erlebte sie schon als Studentin, war sofort begeistert von der „eigenständig denkenden Musikerin”. Mit ihrem eigenen Quartett knüpft sie unter anderem an die Traditionen des freien Jazz der Sechzigerjahre an, bewegt sich auf ihrem Altsaxofon gekonnt an den Grenzen der Tonalität und über sie hinaus. Die Forberg-Schneider-Stiftung fördert Kompositionen von Anna-Lena Schnabel, die eigens für diesen Abend entstehen.

 Donnerstag, 01.08.2019 

9.09–10.10 Uhr St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Neun nach Neun · Chorsingen für alle

Werke von Händel und anderen Komponisten, mit Alexander Lüken – Dirigent

16.30 – Michaelshof Sammatz (Eintritt frei)
Überraschungsprogramm der Preisträger-Akademie

19.00 – Waldsee-Bühne, Michaelshof Sammatz
Teilnehmende der Preisträger-Akademie
Schauspielstudierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Janko Kahle – Regie, Leitung
Anna-Katherina Müller – Dramaturgie
Dorothee Kalbhenn – Leitung Preisträger-Akademie

Warte … Deutschland

Auf dem Michaelshof in Sammatz richtet sich, inspiriert und geleitet von Dorothee Kalbhenn, die Kreativwerkstatt der Sommerlichen Musiktage ein. In der Preisträger-Akademie erhalten herausgehobene Talente des Deutschen Musikwettbewerbs Gelegenheit, sich flankiert von Kursangeboten in besonderer Weise als Musikerpersönlichkeiten und Repertoire-Erkunder auszuprobieren. Zudem werden sie gemeinsam mit Schauspielstudierenden die musikalisch-szenische Performance „Warte … Deutschland“ uraufführen.

Der Bustransfer zu beiden Veranstaltungen ist im Eintrittspreis enthalten. Abfahrt 16.00 und 18.00 am VERDO und Parkplatz Bleichwiese. Rückfahrt nach Hitzacker ca. 20 Minuten nach Veranstaltungsende.

 Freitag, 02.08.2019 

9.09–10.10 Uhr St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Neun nach Neun · Chorsingen für alle

Werke von Händel und anderen Komponisten, mit Alexander Lüken – Dirigent

14.30 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe)
Quartetttag I

Oliver Wille – Moderation
Noga Quartet – Streichquartett

Hörer-Akademie IV Quartettlupe

18.00 – VERDO Konzertsaal
Quartetttag II

Quatuor Arod – nominiert von Christoph Poppen
Goldmund Quartett – nominiert von Hariolf Schlichtig
Noga Quartet – nominiert von Heime Müller
Eliot Quartett – nominiert von Oliver Wille

Werke von Brahms, Attahir, Haydn, Widmann, Lutosławski, Szymanowski

19.52 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Acht vor Acht: Podiumsgespräch über die Karl Klingler-Stiftung

20.30 – VERDO Konzertsaal
Quartetttag III

Quatuor Arod, Goldmund Quartett, Noga Quartet, Eliot Quartett

Werke von Brahms, Attahir, Haydn, Widmann, Lutosławski, Szymanowski

Der Geiger und Bratscher Karl Klingler (1879–1971) war als Mitglied des Joachim- und seines Klingler-Quartetts, als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Komponist und Pädagoge eine Legende. Zu seinem 100. Geburtstag wurde die Karl Klingler-Stiftung ins Leben gerufen, die sich die Förderung junger Streichquartett-Ensembles zur Aufgabe gemacht hat. Zur Feier ihres 40-jährigen Bestehens nominieren Kuratoriumsmitglieder auf Initiative ihres Vorsitzenden Oliver Wille je ein Quartett für Auftritte bei den Sommerlichen Musiktagen (18.00 und 20.30).

 Samstag, 03.08.2019 

Ab 10.00 – Elbufer Hitzacker (Elbe)
Musikwellen: Exklusive Privatkonzerte auf dem Sofafloß – mit Musikern des ensemble reflektor

Anmeldung während des Festivals beim Festival-Service im VERDO, Festival-Card-Inhaber haben Vorrang

11.00 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Eintritt frei)
Händel für alle!

Festivalchor und –ensembles, Alexander Lüken (Dirigent)

Mitglieder und Gäste der „Sommerlichen, Einwohnerinnen und Einwohner der Region haben täglich Freude am gemeinsamen Singen gefunden. Heute tragen sie unter der Leitung von Alexander Lüken das Geprobte vor. Für einen chorsinfonischen Beitrag sorgen außerdem begeisterte Instrumentalisten aus der großen Festival-Familie.

14.30 – VERDO Konzertsaal (Eintritt frei)
Possehl-Preisträger stellen ihre Arbeiten vor

Hörer-Akademie V Neue Wege, neue Formen

18.30 – VERDO Konzertsaal
Fazil Say – Klavier

Werke von Chopin, Satie, Debussy und Say

Das Infragestellen und Überwinden von gesetzten Grenzen zählt zu den typischen Eigenschaften des türkischen Pianisten Fazil Say. Ob in kulturpolitischen Fragen, in der traditionellen Interpretation oder zwischen den vermeintlichen Polen ernster und unterhaltender Musik: Der Komponist und vielfach preisgekrönte Tastenmagier, leidenschaftliche Kammermusiker, Jazzer und Buchautor ist in keine gängige Kategorie zu fassen. Auch das für Hitzacker gewählte Solo-Programm eröffnet neue Perspektiven mit französischen Akzenten.

21.00 – VERDO Konzertsaal
Mädchenchor Hannover

Lieder von Brahms, Poulenc, Schumann, Reger, Herzogenberg, Debussy, Ravel, Eben sowie Pionierlieder – anschließend musikalische Nachtwanderung

Der 1952 gegründete Mädchenchor Hannover zählt zu den reizvollsten Vokalensembles in Europa. Bedeutende zeitgenössische Komponisten haben dem Chor Werke gewidmet oder von ihm Aufträge erhalten: etwa Toshio Hosokawa, Arvo Pärt, Steffen Schleiermacher oder Peter Eötvös. Im Musiktage-Konzert und auf der anschließenden kleinen Wanderung werden romantische Nachtgesänge mit der ostdeutschen Tradition der Pionierlieder in gegenseitige Spannung versetzt.

 Sonntag, 04.08.2019 

11.00 – VERDO Konzertsaal
ensemble reflektor – Kammerorchester
Syriab Band

JC Bach: Sinfonie g-Moll op. 6,6
CPE Bach: Sinfonie Wq 183
Joseph Haydn: Sinfonie 49 f-Moll, La Passione
– Pause –
syrische Lieder und Neukompositionen

Das ensemble reflektor sieht sich als Botschafter einer Musikkultur ohne Grenzen. Deshalb passen seine Programme und Interpretationen auch nicht in die üblichen Schemata. Zum Abschluss der Musiktage entdecken sie nicht nur frühklassische Kammerorchester-Bezüge zwischen den Bach-Söhnen und Joseph Haydn. Sie weiten den Blick zugleich im Austausch mit der Band Syriab in Richtung der „kulturellen Wiege der Menschheit”: gen Syrien.

13.00 – VERDO Gartenareal
Festivalausklang mit Musik und Tanz


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Details

Beginn:
Samstag, 27. Juli 2019
Ende:
Sonntag, 4. August 2019
Veranstaltungskategorien:
, , , , , ,
Website:
musiktage-hitzacker.de

Veranstalter

Sommerliche Musiktage Hitzacker e.V.
Telefon:
+49 5862 941430
Website:
www.musiktage-hitzacker.de