Minister überzeugt davon, dass Projekt am Wildpark Lüneburger Heide „ein Riesenerfolg wird“

Weitblick-Tietz GmbH & Co. KG Alexander (links) und Norbert Tietz.
Foto: Weitblick Projektrealisierung
Das Land Niedersachsen fördert den am Wildpark Lüneburger Heide geplanten Baumwipfelpfad mit 2,1 Millionen Euro. Umweltminister Olaf Lies überreichte den Förderbescheid jetzt persönlich an die geschäftsführenden Gesellschafter der eigens für den Pfad gegründeten Weitblick-Tietz GmbH & Co. KG Norbert und Alexander Tietz.
Nach Freigabe der Fördermittel kann nun auch mit dem Bau des Pfades begonnen werden. Geplante Eröffnung des 5 Millionen-Euro-Projekts ist im Frühjahr 2019.
„Der Wildpark Lüneburger Heide ist durch seine enge Verzahnung mit dem Naturpark und seine Einbettung in regionale Strukturen der ideale Standort für einen Baumwipfelpfad. Ich bin fest davon überzeugt, dass das hervorragend gelungene Projekt ein Riesenerfolg wird“, sagte Minister Lies am 24. Mai in Nindorf. „Mit dem Baumwipfelpfad fördern wir ein Projekt, das viele Menschen für die Natur und das Thema Naturschutz begeistern wird“, so der Minister weiter.
Als Naturerlebniseinrichtung werden mit dem Pfad Themen des Naturparks Lüneburger Heide und dessen Kulturlandschaft transportiert. Der Minister hob die Familienfreundlichkeit des barrierefreien Pfades besonders hervor. „Wir wollen jungen Menschen und Familien das Thema Natur ans Herz legen, aber eben auch älteren Generationen die Möglichkeit geben, Natur auf eine besondere Art zu erleben. Das wird hier gelingen.“

Lothar Askani, Hilke Feddersen, Alexander Tietz und Jörg Kröger.
Foto: Weitblick Projektrealsierung
Rainer Rampe, Landrat des Landkreises Harburg, bedankte sich bei Familie Tietz für den unternehmerischen Mut, ein solches Projekt in der Region zu stemmen. „Die Idee hat von vornherein gezündet. Das ist ein großartiges Projekt und ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Investitionen sowohl wirtschaftlich als auch im Sinne des Natur-, Landschafts- und Artenschutzes auszahlen werden“, sagte Rempe.
Hanstedts Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Naturparks Lüneburger Heide ist, bestätigte, dass der Baumwipfelpfad von Anfang an durchweg auf positive Resonanz in der Bevölkerung und bei den lokalen Entscheidungsträgen gestoßen ist. „Der Wildpark bringt jedes Jahr hunderttausende Besucher in die Heide. Wo könnte man Menschen also besser die Werte der Natur und unserer Region vermitteln, als hier“, so Muus.

Illustration: Weitblick Projektrealsierung
Die Grundfläche des vom Winsener Architekten Jörg Kröger geplanten Baumwipfelpfades beträgt etwa 5 Hektar und liegt komplett auf Wildpark-Areal. Der Pfad entsteht auf dem Höhenzug des Drei-Ahnen-Bergs (107 m ü. NN), wird eine Gesamtlänge von rund 800 Metern haben und führt über barrierefreie Stege zu einem 39 Meter hohen und mit einem Aufzug ausgestatteten Aussichtsturm, der einen weiten Blick über das umliegende Land bis nach Hamburg, ebenso in die umliegenden Ortschaften der Lüneburger Heide ermöglicht.
Die Vogelperspektive, die einen Einblick in die Tiergehege gibt, hat einen besonderen Reiz. Zahlreiche Lernstationen, die zur spielerischen Umweltbildung für Erwachsene und Kinder einladen, werden installiert. Unterhalb des Laufsteges entsteht ein Waldlehrpfad, außerdem sind ein Kiosk, ein Shop und Parkplätze für etwa 350 Personen geplant. Einmal realisiert, soll der Baumwipfelpfad ein ganzjähriges Naturerlebnis sein und an die Wildpark-Öffnungszeiten gekoppelt werden.
Sie wollen immer aktuell informiert sein? Jetzt die SCHÖNE-HEIDE-Wochenendtipps abonnieren










