Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Borkenkäferausstellung im Walderlebnis Ehrhorn

Absolventen des freiwilligen ökologischen Jahres konzipieren eine neue Ausstellung

Marius Thybusch und Charlotte Schulz vor einer Schautafel ihrer Ausstellung. (Foto: Niedersächsische Landesforsten)
Marius Thybusch und Charlotte Schulz vor einer Schautafel ihrer Ausstellung.
(Foto: Niedersächsische Landesforsten)

Eine neue Ausstellung im Walderlebnis Ehrhorn informiert Besucher über den Borkenkäfer. Aufgebaut und konzipiert wurde die Sammlung von den Absolventen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) Charlotte Schulz (19) und Marius Thybusch (22) der Niedersächsischen Landesforsten. Die beiden FÖJ-Mitarbeiter haben das massenhafte Absterben von Fichten in den heimischen Wäldern zum Anlass genommen um die Besucher über das Wirken der Borkenkäfer zu informieren.

Während ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres sollen die Teilnehmer eigene Projekte erarbeiten und umsetzen. Charlotte Schulz und Marius Thybusch erklären: „Das Thema Fichtensterben, ausgelöst durch Borkenkäferbefall, lag auf der Hand. Wir haben während unserer Zeit mitverfolgen können, wie Buchdrucker und Kupferstecher, die beiden bekanntesten Borkenkäferarten, ganze Fichtenbestände zum Absterben bringen. Dies passiert nicht nur hier im Forstamt Sellhorn sondern im ganzen Land. Im Harz und in Südniedersachsen sind ganze Berghänge vom Borkenkäfer befallen.“

Charlotte Schulz erklärt, woran Borkenkäferbefall an einer Fichte zu erkennen ist. (Foto: Niedersächsische Landesforsten)
Charlotte Schulz erklärt, woran Borkenkäferbefall an einer Fichte zu erkennen ist.
(Foto: Niedersächsische Landesforsten)

Die Zusammenhänge zwischen der Biologie der Borkenkäfer, der Witterung mit ihren Wetterkapriolen, dem Gesundheitszustand der Fichten und den Bekämpfungsmöglichkeiten wird in der Sonderausstellung verdeutlicht. Der Borkenkäfer taucht auf Schautafeln, Bildern und Exponaten auf und begleitet den Besucher durch die Schau. Ein echter Fichtenstamm in einer Plexiglasröhre, der mit lebenden Buchdruckern und Kupferstechern besiedelt ist, bildet den Mittelpunkt der Sammlung.

Die beiden FÖJler ergänzen: „Das Konzept ist zwar selbsterklärend, aber wir stehen den Besuchern gerne mit Rat und Tat zur Seite und geben ergänzende Hinweise. Ab dem 1. August werden dann unsere Nachfolger im FÖJ diese Aufgaben übernehmen“.

Hintergrund

Die Niedersächsischen Landesforsten betreiben in Niedersachsen landesweit elf Waldpädagogikzentren in denen waldbezogene Umweltbildung angeboten wird. Die WPZ arbeiten dabei eng mit freiberuflich arbeitenden zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen zusammen.

Informationen zum WPZ Lüneburger Heide, Veranstaltungen sowie Kontaktdaten finden Sie im Internet unter: ➔ https://www.landesforsten.de/forstaemter/sellhorn/sellhorn-erleben/

 

 

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