Am 19. November 2016 trafen sich 24 zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/innen (ZNLer) auf Einladung der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA), des Naturparks Lüneburger Heide und des Naturparks Südheide am NNA-Standort Camp Reinsehlen in Schneverdingen. Das Aufbauseminar bot den Teilnehmern die Möglichkeit, sich weiter fortzubilden und untereinander Erfahrungen auszutauschen.

Foto: Peter Sieffert
Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer sind begeisterte Botschafter ihrer Region. Bei ihren Führungen bieten sie einzigartige Einblicke in die Identität ihrer Heimat und vermitteln abwechslungsreiche Naturerlebnis-Angebote.
Durch Fortbildungen sollen Qualität und Vielfalt dieser Angebote weiter gesteigert und auf der Höhe der Zeit gehalten werden. Im Mittelpunkt des Seminars stand folglich die Frage: Wie mache ich die Natur erlebbar und gestalte meine Führung spannend?
Natur erlebbar machen und spannende Führungen gestalten
Hierzu gab Kathrin Risthaus vom Verband Deutscher Naturparke (VDN) mit dem „Leitfaden für Naturerlebnisangebote“ Anregungen und Tipps. Zur Auflockerung gab es von der Yoga-Lehrerin Stefanie Schäfer-Baltus im Anschluss einen „schnellen Energieschub“ bei einem Breathwalk durch das Camp Reinsehlen. Durch Atemtechnik und Meditationsübungen wurden die Sinne geschärft und ein neuer Blick auf die Umgebung eröffnet.
Auch zur heimischen Flora und Fauna bot das Aufbauseminar wichtigen Input. Diplom-Biologin Bettina Brockmann stellte mit Blaubeere und Brennnessel zunächst zwei heimische Pflanzenarten vor. Obwohl vertraut und überall zu finden, gab es über beide Arten viel Neues und Überraschendes zu lernen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen vermittelte Seminarleiter Jan Brockmann dann Wissenswertes und kleine Besonderheiten zu einigen Vertretern der heimischen Vogelwelt.
Bildung für nachhaltige Entwicklung im Naturpark Lüneburger Heide
Simon Hagmann vom Naturpark Lüneburger Heide stellte abschließend noch das von der EU geförderte Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung im Naturpark Lüneburger Heide“ vor, welches in den kommenden drei Jahren Bildungsangebote der Region vernetzen und weiterentwickeln soll.
Wichtiges Feedback hierfür erhielt er in der abschließenden Diskussionsrunde des Seminars, in der die Teilnehmer noch einmal die Inhalte des Tages resümierten und Anregungen und Wünsche für die kommende Zeit gesammelt wurden. Einig war man sich, dass in Zukunft ein noch engerer Austausch untereinander angestrebt wird.
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