Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Zweite Kutschwegeschau in Asendorf und Hanstedt

In Asendorf und Hanstedt machten sich 6. Juni 2018 Grundeigentümer, Kutscher, Naturschützer, Vertreter aus Kommunen, Landkreis und dem Naturpark auf den Weg, um sich die im Rahmen des EU geförderten Projektes „Dialog Kutsche“ identifizierten Kutschwege gemeinsam und vor Ort anzuschauen.

Von links nach rechts: Horst Völker (Kutscher), Horst-Elert Stödter (Gemeinde Hanstedt), Matthias Pantelmann (Stiftung Naturschutzpark(, Kristina Detjen-Putensen (Kutscherin), Arne Holst (Forstbetriebsgemeinschaft),  Armin Hirt (Untere Naturschutzbehörde LK WL)  © Naturpark Lüneburger Heide
Von links nach rechts: Horst Völker (Kutscher), Horst-Elert Stödter (Gemeinde Hanstedt),
Matthias Pantelmann (Stiftung Naturschutzpark), Kristina Detjen-Putensen (Kutscherin),
Arne Holst (Forstbetriebsgemeinschaft), Armin Hirt (Untere Naturschutzbehörde LK WL)
© Naturpark Lüneburger Heide

Bei strahlendem Sonnenschein ging es von Drumbergen in Richtung Töps und weiter gen Undeloh. „Dieser Fahrweg wurde erst vor einigen Jahren gemacht und die Reiter werden auf einem parallelen Weg im Wald geführt“, erläutert Horst-Elert Stödter der Gemeinde Hanstedt. „Das klappt gut.“ Alle Teilnehmer waren sich einig, dass neben guten attraktiven Wegen, die optimale Lenkung der jeweiligen Nutzer das A und O für eine langfristige und gute Wegequalität ist.

„Wir werden uns im Weiteren sehr genau darüber unterhalten müssen, wie man die Pflege der Wege und die Lenkung der Nutzer organisieren kann, so dass einerseits die Wege lange attraktiv bleiben und der Aufwand und die Kosten für die Pflege auch leistbar sind“, erläutert Naturpark-Geschäftsführerin Feddersen.

Im weiteren Verlauf der gestrigen Trassenschau schaute sich die Gruppe die Wege von Undeloh kommend Richtung Ollsen, den Weseler Weg gen Töps und den Weg vom Töps nach Schierhorn an. Alle diese Wege sind im Projekt „Dialog Kutsche“ als Kutschwege identifiziert worden.

Die Ergebnisse der jetzigen Trassenschauen werden dokumentiert und bilden die Grundlage für die Beratungen im Naturpark mit und in den betroffenen Gemeinden, mit den Grundeigentümern und den verantwortlichen Behörden. „Eine Förderung für die Qualifizierung von Kutschwegen über die EU im Rahmen des LEADER Programms besteht“, führt Feddersen aus.

In den kommenden Monaten werden alle Wege, die im Rahmen des „Dialog Kutsche“ ermittelt wurden, unter die Lupe genommen, um so im Herbst mit der Weiterführung des Projektes konkrete Maßnahmen und Vereinbarungen zu treffen.

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