Die Kunststätte Bossard präsentiert unter dem Titel Künstlerkolonie Nidden – »Eine Landschaft voll Licht und Farbe« ab Sonntag dem 18. August (Eröffnung ab 11.00 Uhr) Kunstwerke aus der Privatsammlung des Hamburgers Bernd Schimpke und des Ostpreußischen Landesmuseum (Lüneburg).

© Sammlung Schimpke, Hamburg
Nidden, ein abgelegenes Fischerörtchen auf der Kurischen Nehrung, wurde ab 1900 zu einem Sehnsuchtsort für Maler wie Lovis Corinth, Max Pechstein, Daniel Staschus, Hans Julius Kallmeyer und Carl Knauf.
Auf der Suche nach Ursprünglichkeit, Inspiration und Ruhe verbrachten die Maler ihre Sommermonate an dem schmalen Landstrich zwischen Ostsee und Kurischem Haff. Eine Künstlerkolonie entstand, der nicht nur Maler, sondern auch Schriftsteller, Dichter und Musiker angehörten. Fasziniert von dem Licht und Farbe der Landschaft, dem strahlenden Kornblumen- oder Kobaltblau des Himmels und Meeres, den dunklen Nuancen des Haffs und der strahlend gelben mitunter silbrigen Dünenlandschaft, schufen die dort tätigen Maler beeindruckende Landschaftsbilder.

© Sammlung Schimpke, Hamburg
Als Italien des Nordens wurde Nidden genannt. Regionale Merkmale wie die große Wanderdüne, die auch als preußische Sahara bezeichnet wurde, die Fischerhäuschen und die Kurenkähne der einfachen Fischer, das wechselnde Gesicht des Haffs, aber auch die Elche in der Landschaft, wurden auf den Leinwänden gebannt.

© Sammlung Schimpke, Hamburg
Die Ausstellung an der Kunststätte Bossard zeigt vom 18. August bis 1. November 2019 eine große Bandbreite an Themen und Stilrichtungen der in Nidden tätigen Künstler. Historische Fotografien und Werbegrafiken aus dieser Zeit geben einen Einblick in das damalige Leben in und um Nidden.
Eröffnet wird die Ausstellung am 18. August ab 11.00 Uhr von Dr. Gudula Mayr, Leiterin der Kunststätte Bossard, sowie durch Dr. Jörn Barfod, stellv. Leiter und Kustos am Ostpreußischen Landesmuseum (Lüneburg), der einen Einführungsvortrag hält.
Musikalisch wird die Veranstaltung von dem Gitarristen Michael Bentzien aus Hamburg umrahmt.
Der Sammler und Leihgeber Bernd Schimpke wird bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein. Informationen zur Ausstellung und Ausstellungseröffnung telefonisch unter 04183 / 5112.
Daten zur Ausstellung:
Eröffnung: Sonntag, 18. August um 11.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. August bis 10. November 2019
Öffnungszeiten:
März bis Oktober
MI bis SO
11.00 bis 18.00 Uhr
November bis Februar
SO
11.00 bis 16.00 Uhr
Regulärer Eintritt:
8 €, Gruppen ab 15 Pers. 7 € p.P., ermäßigt 5 €,
Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Freundeskreises frei
Anfahrt:
A7, Abfahrt Ramelsloh oder A1, Abfahrt Dibbersen.
Bitte folgen Sie der Ausschilderung.
➔ Mehr Ausstellungen in der Lüneburger Heide und im Umland entdecken
Sie wollen immer aktuell informiert sein? Jetzt die SCHÖNE-HEIDE-Wochenendtipps abonnieren










