Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

„Flächenbrand Expressionismus“ an der Kunststätte Bossard

Ausstellungseröffnung am 12. Mai 2019

Wassily Kandinsky: Zwei Reiter in Rot, 1911 © Sammlung Joseph Hierling
Wassily Kandinsky: Zwei Reiter in Rot, 1911
© Sammlung Joseph Hierling

Unter dem Titel „Flächenbrand Expressionismus“ präsentiert die Kunststätte Bossard ab dem 12. Mai (Eröffnung um 11:00 Uhr) bislang noch nicht gezeigte Holzschnitte des Expressionismus. Die Ausstellung wurde von den Machern der beliebten „Malweiber von Paris“ konzipiert, die 2016 für Besucherrekorde an der Kunststätte Bossard gesorgt hatten.

„Intensiver kann man dem Expressionismus in seiner ganzen Vielfalt kaum begegnen“, erklärt Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr begeistert, wenn sie von der nächsten Ausstellung an der Kunststätte Bossard spricht. Vom 12. Mai bis zum 11. August 2019 wird sich in den Räumlichkeiten des Neuen Atelier ein „Flächenbrand“ ausbreiten.

Ungefähr 80 bislang noch nicht gezeigte Holzschnitte des Expressionismus aus der Sammlung Joseph Hierling werden ausgestellt. Unter den ausgewählten Werke werden Holzschnitte von Wassily Kandinsky und Ernst Ludwig Kirchner, aber auch von weniger bekannten Künstlern zu sehen sein. Die Holzschnitte machen die große und überraschende Vielfalt der Bewegung des Expressionismus sichtbar.

Hanns Bolz: o.T. (Stadtbrücke), 1912 © Sammlung Joseph Hierling
Hanns Bolz: o.T. (Stadtbrücke), 1912
© Sammlung Joseph Hierling

Das Medium des Holzschnitts war für die weite Verbreitung und die Popularität des Expressionismus nach dem Ersten Weltkrieg und in der Kultur der Zwanziger Jahre maßgeblich verantwortlich. Es war die Zeit, in der im ganzen deutschsprachigen Kulturgebiet von expressionistischer Musik, expressionistischem Tanz, expressionistischem Film und sogar von expressionistischer Politik gesprochen und geschrieben wurde.

Der Holzschnitt, als verhältnismäßig leicht zu bearbeitendes Medium, unterstrich dabei das Gefühl von Spontanität und Ursprünglichkeit, das zugleich mit Wahrhaftigkeit verbunden wurde. Er wurde zu „dem“ expressionistischen Ausdrucksmedium. So entfaltete sich in den 1910er und 1920er Jahren eine überraschende stilistische Breite, eine Art „Flächenbrand“, der sich anhand der Privatsammlung Joseph Hierling exemplarisch darstellen lässt. Sie wird nun erstmals im Raum Hamburg öffentlich gezeigt.

Georg Schrimpf: Affen, 1921 © Sammlung Joseph Hierling
Georg Schrimpf: Affen, 1921
© Sammlung Joseph Hierling

Die Ausstellung wird eröffnet von Udo Heitmann, Bürgermeister der Gemeinde Jesteburg und Mitglied des Stiftungsrats der Kunststätte Bossard, sowie von der Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr. Musikalisch wird diese Veranstaltung gestaltet von der Claussen Simon-Stiftung, Hamburg. Die Sopranistin Lena Marie Hildebrandt und die Pianistin Yibiao Meng werden Stücke von Brahms bis Beethoven musikalisch präsentieren.

Daten zur Ausstellung:

Eröffnung:
Sonntag, 12. Mai um 11.00 Uhr

Ausstellungsdauer:
13. Mai bis 11. August 2019

Öffnungszeiten der Kunststätte Bossard:

März bis Oktober
MI bis SO 11:00 bis 18:00 Uhr
November bis Februar
SO 11:00 bis 16:00 Uhr

Regulärer Eintritt:

8 €, Gruppen ab 15 Pers. 7 € p.P., ermäßigt 5 €, Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Freundeskreises frei


Sie wollen immer aktuell informiert sein?      Jetzt die SCHÖNE-HEIDE-Wochenendtipps abonnieren


➔ Zurück zum Seitenanfang


Ich bin Partnerin des Naturparks Lüneburger Heide

Partner-Logo "Naturpark-Partnerlogo" des Naturparks Lüneburger Heide

➔ Mehr über das Netzwerk erfahren

Freizeittipps

Heidschnuckenherde auf einer Magerrasenfläche in der Lüneburger Heide
Schnucken gucken in der Lüneburger Heide 2026

2026 ist das UN-Jahr der Hirten und Weidelandschaften, und die Graue Gehörnte Heidschnucke ist Gefährdete Nutztierrasse des Jahres. Sechs Orte und Termine für sichere Heidschnuckenbegegnungen.

➔ Mehr Freizeittipps entdecken

Aus der Region

Maislabyrinth Rockstedt 2020 - Luftaufnahme Hans-Heinrich Heins
Maislabyrinth in Rockstedt

Großes Maislabyrinth im Kreis Rotenburg mit 4 Kilometer Wegen – bis Ende September immer am Wochenende geöffnet – ideal für Feiern und Kindergeburtstage

© Landkreis Harburg
Mit der Heidschnucke die Heide zwischen Elbe und Oste entdecken und erleben

Erste Ost-West-Buslinie durch den Landkreis Harburg ist am Start: In 106 Minuten von Winsen nach Tostedt Einmal quer durch den Landkreis in 106 Minuten und dabei vorbei an den Schönheiten der Heide: Eine neue Buslinie verbindet jetzt Winsen und Tostedt und lädt dazu ein, die Heide zwischen Elbe und Oste zu entdecken und zu erleben.…

Jochen und Günter befinden sich derzeit mitten im natürlichen Fellwechsel und sehen deshalb derzeit ein wenig „zerrupft“ aus.
Trampeltiere im Wildpark: Ein Hauch von Steppe in der Heide

„Jochen“ und „Günther“ fühlen sich von Minute eins im Wildpark Lüneburger Heide sichtlich wohl Gemächlich, sanft und mit beeindruckender Präsenz sind sie angekommen: Die beiden Trampeltier-Hengste Jochen (13 Jahre) und Günther (6 Jahre) haben ihr neues Zuhause im Wildpark Lüneburger Heide bezogen – und bringen mit ihrenmarkanten Doppelhöckern, ihrem freundlichen Wesen und ihrer entspannten Art…

➔ Mehr aktuelle Beiträge für Sie

Einkaufstipps

➔ Mehr Einkaufstipps für die Lüneburger Heide