Eine Ausstellung des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig im Ostpreußischen Landesmuseum
Bernstein ist ein faszinierendes Naturprodukt, das sich der Mensch für viele Verwendungen zunutze gemacht hat.
Bernstein gewährt aber auch einzigartige Einblicke in eine ferne Vergangenheit. Im Harz, das ein subtropischer Baum vor 40 bis 50 Millionen Jahren in Nordeuropa abgab, finden sich häufig kleine Tiere. So wie heute eine Fliege oder Mücke auf die gelbe, aromatisch riechende Substanz geradezu „fliegt“, so blieben auch im Frühtertiär Insekten und andere kleine Tiere buchstäblich daran kleben. Im Inneren des Harztropfens wurden sie konserviert.
Mindestens eine Millionen Jahre alt muss ein Harzstück werden, bevor es Bernstein genannt wird. Man nimmt heute an, dass der Baltische, im Südosten des heutigen Ostseeraums konzentrierte Bernstein in einer Zeitspanne von etwa 20 Millionen Jahren entstand. So gibt es eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, auf Einschlüsse (sogenannte Inklusen) zu treffen; etwa 10 % aller Fundstücke enthalten Reste von Lebewesen. Dies sind zum größten Teil Insekten und Spinnentiere, weniger als 1 % nur enthalten Reste von Pflanzen, Federn, Säugetierhaare und Ähnliches.
Das Staatliche Naturhistorische Museum Braunschweig zeigt in einer faszinierenden Sonderschau diese kleinen Wunderwerke der Natur im Ostpreußischen Landesmuseum.
Sie erreichen das Museum über den Zugang aus der Heiligengeiststraße 38, direkt neben dem Café Bernstein. Die Ausstellung ist im Neubau des Museums.
Geänderte Öffnungszeiten während der Umbauphase:
Täglich, außer Montag, von 12.00 – 17.00 Uhr.
Museumseintritt:
3,00 €, ermäßigt 2,00 €.
Im Preis ist ein Besuch des Brauereimuseums (gleicher Eingang) eingeschlossen.
➔ Mehr Info und Begleitprogramm
➔ Mehr interessante Ausstellungen in der Lüneburger Heide und im Umland
Sie wollen immer aktuell informiert sein? Jetzt die SCHÖNE-HEIDE-Wochenendtipps abonnieren










