Der diesjährige Basiskurs für die Heidekutscherinnen und –kutscher mit vielen wichtigen Informationen rund um die Natur und Kulturlandschaft fand am 4. August in Schneverdingen statt.

Foto: Klaus Meyer
„Damit unsere Kutscherinnen und Kutscher für die vielen Fragen der Gäste hier im Naturpark Lüneburger Heide gut präpariert sind, nehmen alle neuen und natürlich alle interessierten Kutscherinnen und Kutscher unser Betriebe an dieser Basisschulung teil“, erklärt Klaus Meyer, Vorsitzender des Vereins der Heidekutscher e. V.
Unter der fachlichen Leitung des Dipl.-Biologen Jan Brockmann erhielten zehn Kutscherinnen und Kutscher umfassende Informationen u. a. zur Entstehung der Lüneburger Heide, zur früheren Heidebauernwirtschaft und den Charakteristika der verschiedenen Heiden in der Landschaft.
Natürlich ging es auch um die Maßnahmen der heutigen Landschaftspflege, zum Beispiel um Plaggen, Mähen oder Schoppern, da die Kutschen ja oft an Maßnahmen der Heidepflege entlangfahren und Kutscherinnen und Kutscher häufig dazu befragt werden.
Auch Tipps zu regionalen Produkten und Gerichten fehlten in der Fortbildung nicht. Mit dieser achtstündigen Fortbildung erhielten die Teilnehmenden ein Basisinformationspaket für ihre Gäste.
Die Organisation dieses Basiskurses liegt in den Händen des Vereins der Kutschwagenfahrer e.V. und des Vereins der Heidekutscher e.V., die gemeinsam rund 50 Kutschenbetriebe in der Naturparkregion vertreten. Vorsitzende Britta Alpers und Klaus Meyer zogen ein positives Fazit: „Das war das eine sehr interessante und gelungene Fortbildung für unsere Kutscherinnen und Kutscher. Einen weiteren Kurs wird es auf jeden Fall im kommenden Jahr für neue sowie interessierte Kutscherinnen und Kutscher geben.“ Die Teilnahme an dem Basiskurs ist ein Teil der Qualifizierung zum/zur Heidekutscher/in. Die Teilnehmer/innen erhalten ein Teilnahmezertifikat.
Diese Fortbildung ist unter anderem ein Ergebnis des Projekts „Dialog Kutsche“ des Naturparks Lüneburger Heide, in dem seit 2016 Akteure aus den Kommunen, Kutschbetrieben, Grundeigentümer*innen, Landkreisvertreter*innen der Unteren Naturschutzbehörden, der Verkehrsbehörden sowie der Wirtschaftsförderung und Touristiker*innen sich über die Entwicklung und weitere Qualifizierung des Kutschangebotes in der Naturparkregion abstimmen.
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