Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Schloo muss raus in den Niedersächsischen Landeswald

Schauspieler Mathias Schloo begleitet Interessierte auf den Spuren der Natur

Mathias Schloo (3.von rechts) mit einigen Seminarteilnehmern (Foto: Niedersächsische Landesforsten)
Mathias Schloo (3.von rechts) mit einigen Seminarteilnehmern (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

Der in Schneverdingen aufgewachsene Schauspieler Matthias Schloo hat in seiner Kindheit bereits jede freie Minute in den Wäldern rund um seiner Heimatstadt verbracht. Seit über 20 Jahren begibt er sich in die Natur, hat gelernt sie zu lesen, in ihr zu leben und notfalls auch hier zu überleben. Dieses Wissen und diese Erfahrungen möchte Matthias Schloo unter dem Claim „Schloo muss raus“ mit allen denen teilen, die ihn auf dieser Tour begleiten.

„Die Gefahr, dass wir uns durch technische Innovationen entmündigen lassen wird immer größer. Durch das eigene Bewusstsein wieder Kraft tanken zu können, sich durch die Gesetzmäßigkeiten der Natur leiten zu lassen, den eigenen Blick zu schärfen, die Sinne zu nutzen, den Geschmack zu spüren, dass sind einige Inhalte, die ich in meinen Seminaren zum Schwerpunkt machen möchte“, erklärt Matthias Schloo zum Seminarbeginn.

Bei herrlichem Sonnenschein hat er mit Freunden, Verwandten, Bekannten und Kollegen seine erste Erlebnistour in den Wäldern des Forstamtes Sellhorn rund um Ehrhorn durchgeführt. Fünfzehn Teilnehmer folgten Ihrem Guide in den Wald und gaben sich ganz der Natur hin.

Matthias Schloo (sitzend) in einem Survival Unterstand (Foto: Niedersächsische Landesforsten)
Matthias Schloo (sitzend) in einem Survival Unterstand (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

Uhren, Handys und alles technische Gerät wurden zu Beginn der Wanderung abgegeben. Nachdem anhand des Sonnenstandes die Himmelsrichtung bestimmt wurde galt es für die Teilnehmer erst einmal mental im Wald anzukommen. Jeder suchte sich hier seinen Lieblingsort und musste dort ohne Ablenkung durch Handys oder ähnliches für eine halbe Stunde in den Wald hineinhören. So geläutert galt es danach für die Exkursionsteilnehmer allerlei Aufgaben und Abenteuer zu bestehen. Nebenbei erfuhren alle viel Wissenswertes über den Wald und das Überleben in der „Wildnis“.

Elke Renken brachte ihre Erfahrungen am Ende des achtstündigen Seminars auf den Punkt: „Das Erlebnis, endlich wieder mal richtig durchatmen zu können, kann durch keine APP ersetzt werden“.

Es werden mehrere Seminare unter „Schloo muss raus“ am Standort Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide angeboten. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Informationen zum Forstamt Sellhorn unter .


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