Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Von Tiermärchen und Märchentieren – Ausstellung im Deutschen Pferdemuseum 14. November 2017 bis 11. Februar 2018

Eine märchenhafte Ausstellung für Kinder und Erwachsene

Ausstellungsplakat mit dem Titelmotiv der Bremer Stadtmusikanten des Kinderbuchillustrators Bernhard Oberdieck.
Ausstellungsplakat mit dem Titelmotiv der Bremer Stadtmusikanten des Kinderbuchillustrators Bernhard Oberdieck.

Am Sonntag, den 12. November 2017 hat das Deutsche Pferdemuseum eine wahrlich märchenhafte Sonderausstellung für die ganze Familie eröffnet.

In der Ausstellung „Von Tiermärchen und Märchentieren“ dreht sich alles um Märchen und ihre tierischen Helden, ohne die jene Geschichten undenkbar wären. So erinnert die Sonderausstellung z. B. an die Erlebnisse der Bremer Stadtmusikanten, an Rotkäppchen und den Wolf, den Froschkönig oder die Gänsemagd und ihr treues Pferd Falada und stellt die besondere Rolle der Tiere in Märchen in den Fokus.

Zahlreiche Exponate aus ganz Deutschland, darunter auch das „letzte Einhorn“, entführen in die Welt der Märchen und erklären das (Erfolgs-) Geheimnis der Geschichten.

Märchenhafte PLAYMOBIL-Landschaft

PLAYMOBIL-Sammler Oliver Schaffer baut eine märchenhafte PLAYMOBIL-Vitrine für die neue Ausstellung im Deutschen Pferdemuseum. Foto: Deutsches Pferdemuseum
PLAYMOBIL-Sammler Oliver Schaffer baut eine märchenhafte PLAYMOBIL-Vitrine für die neue Ausstellung im Deutschen Pferdemuseum.
Foto: Deutsches Pferdemuseum

Kleine und große Museumsgäste dürfen sich zudem auf eine märchenhafte PLAYMOBIL-Landschaft freuen. Oliver Schaffer, der ungekrönte König unter den PLAYMOBIL-Sammlern, dessen Ausstellung fantasievoller und detailreicher Spielzeuglandschaften im Jahr 2016 einen Besucherrekord im Deutschen Pferdemuseum erzielt hatte, lädt die Museumsgäste ein, auf ganz besondere Weise in die Märchenwelt einzutauchen.

Seit Jahrhunderten ziehen Märchen Kinder und Erwachsene in ihren Bann. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte und dem besonderen Charakter von Märchen. Im Mittelpunkt stehen die wohl berühmtesten Märchensammler, Jacob und Wilhelm Grimm. Sie waren die ersten, die deutschsprachige Märchen erforschten, sammelten und veröffentlichten. Ihre Märchensammlung ist neben der Luther-Bibel das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte.

Tiere und ihre Rolle in Märchen

Tiere sind ein wichtiger Bestandteil im Märchen und nehmen zumeist eine besondere Rolle ein. Die Sonderausstellung stellt bekannte Märchentiere vor und dokumentiert deren Bedeutung. Oft sind es die tierischen Akteure, die dem Märchenhelden zur Lösung seiner Aufgabe und damit zum Ziel verhelfen.

Das Pferd taucht dabei besonders häufig als treuer Freund und Ratgeber des Helden auf und ist weit mehr als nur Lasten- oder Reittier. Es hat Zauberkräfte, kann sprechen oder fliegen, warnt vor Gefahren, kämpft gegen Widersacher oder weist den richtigen Weg. Märchen sind damit ein Sinnbild für das besondere Verhältnis zwischen Pferd und Mensch. Vier der schönsten Pferdemärchen illustrieren in der Ausstellung die weltweite Bedeutung des Pferdes als Kulturgut.

Der Einhorn-Hype

Postkarte mit der Szene des Einhorn-Fangs aus dem Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, 1932. Foto: Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum, Bad Oeynhausen
Postkarte mit der Szene des Einhorn-Fangs aus dem Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, 1932.
Foto: Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum, Bad Oeynhausen

Die Ausstellung thematisiert zudem ein besonderes Phänomen der aktuellen Popkultur: den Einhorn-Hype. Mit seiner limitierten Einhorn-Schokolade löste der Schokoladenhersteller Rittersport unlängst einen Werbecoup aus, dem unzählige Konsumgüterproduzenten folgten. Produkte mit Einhorn-Motiv sind der große Trend des Jahres 2017. Mit einer kleinen Auswahl lädt das Team des Deutschen Pferdemuseums die Besucherinnen und Besucher zum Schmunzeln und Staunen ein…

Nach der Ausstellungseröffnung am 12.11.2017 um 14.00 Uhr ist die Ausstellung „Von Tiermärchen und Märchentieren“ bis zum 11.02.2018 Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr im Deutschen Pferdemuseum zu sehen.


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