Sieger und Platzierte des renommierten europaweiten Fotowettbewerbs „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2016“ stehen fest. Nach der Preisverleihung präsentiert das Deutsche Pferdemuseum in Verden (Aller) zum nunmehr dritten Mal in Folge als erster Ausstellungsort die besten Aufnahmen des Wettbewerbs.
Ab dem 2. Dezember 2016 gewähren über 80 ausgezeichnete Fotografien einzigartige Einblicke in die verschiedensten Facetten der Natur und dokumentieren eindrucksvoll faszinierende Szenen aus der Tier- und Pflanzenwelt.
Bereits seit 16 Jahren prämiert die ➔ Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V., kurz GDT, einmalige und innovative Naturfotografien europäischer Profi- und Hobbyfotografen. Im Jahr 2016 verzeichnete der europaweite Wettbewerb – offen für Profis und Amateure – mit fast 18.000 eingereichten Bildern einen neuen Teilnahmerekord und unterstreicht erneut seine Bedeutung.
Zum Gesamtsieger des Naturfoto-Wettbewerbs kürte die renommierte Jury in diesem Jahr Audun Rikardsen aus Norwegen mit seinem Bild „Ein Atemzug in der Polarnacht“. Es zeigt einen luftholenden Schwertwal an der Wasseroberfläche in einer eisigen Polarnacht. Die extremen Wetterverhältnisse stellten für den Fotografen schwierigste Bedingungen dar, erzeugten jedoch gleichermaßen eine außergewöhnliche, düstere und geheimnisvolle Stimmung, die die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich lenkt und an das Bild fesselt.
Hinter jedem Foto der Ausstellung steht eine eigene, ganz spezielle und faszinierende Entstehungsgeschichte. Fotografinnen und Fotografen, die mit viel Geduld und Besonnenheit, gründlicher Planung, viel fotografischem Können und Kreativität den perfekten Moment mit der Kamera eingefangen haben. Und deren Naturwissen und Respekt für ihre Umwelt Voraussetzungen für ihre Fotografie darstellen. Ohne Einsatz von Bildmanipulationsprogrammen begeistern ihre Fotografin die Betrachter durch die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur, veranschaulichen aber gleichzeitig auch die Verwundbarkeit unseres Planeten.
Ein Hamster, der hastig, mit vollgestopften Bäckchen seinen Bau aufsucht, eine Raubkatze nach dem Schlammbad, eisige Gletscherfronten, Forellen unter dem Polarlicht, Wale beim Unterwasserballett, Damhirsche, die auf sicheren Pfaden die Autobahn queren, ein Eisbär, der als König der Arktis auf einer Eisscholle thront: Die Ausstellung besticht durch ihre Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Motive.
Bilder voller Dynamik treffen auf solche, die vollkommene Ruhe ausstrahlen, Aufnahmen voller Spannung neben faszinierenden Fotos, die zum Träumen einladen, Fotos aus dem realen Leben an der Seite von Motiven, die aus einer unwirklichen, märchenhaften Welt zu stammen scheinen. Und alle zusammen bieten sie den Betrachtern ungewöhnliche und überraschende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Sie zeigen Blickwinkel und Motive, die die meiste Zeit im Verborgenen liegen und für den größten Teil der Menschen nie sichtbar würden.
Die Ausstellung umfasst Fotos aus den acht Kategorien des Wettbewerbs – von der Tier- und Pflanzenfotografie über Landschafts- und Unterwasseraufnahmen bis zu Bildern, die sich auf künstlerische Art mit den Farben und Formen der Natur beschäftigen. Pro Kategorie werden jeweils das Siegerbild und der zweite Platz sowie weitere lobende Erwähnungen präsentiert. Hinzu kommen der „Europäische Naturfotograf des Jahres 2016“ – der Gesamtsieger des Wettbewerbs – sowie ein Jugendpreis und Bilder aus dem Fritz Pölking Preis für Naturfotografie.
Begleitend zur Ausstellung ist im Tecklenborg-Verlag ein ➔ Bildband* erschienen, der im Museumsshop des Deutschen Pferdemuseums angeboten wird.
Die Fotoausstellung ist bis zum 19.03.17 Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter: ➔ www.dpm-verden.de
Bildband zur Ausstellung
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