Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

Neue Angebote: „Bremen mal ganz muckelig“ und „Bremen für die Ohren“

Bremen mal ganz muckelig: Neue Internetseite bündelt die gemütlichen Angebote der Stadt

In den Herbstmonaten zeigt sich die Hansestadt Bremen von ihrer gemütlichen Seite: Eine heiße Tasse Tee auf einem kuscheligen Sessel im Café genießen. Entspannt durch das malerische Schnoorviertel mit seinen hübschen Schaufenstern bummeln. Abends das ungewöhnliche Puppentheater für Erwachsene bestaunen und anschließend ins warme Bett auf dem klitzekleinen und urigen Hotelschiff fallen. So könnte ein typisch „muckeliger“ Urlaubstag in Bremen aussehen. Entspannt, gemütlich, kuschelig … muckelig eben!

Im Schnoorviertel bei Nacht Copyright: Jonas Ginter / BTZ Bremer Touristik-Zentrale
Im Schnoorviertel bei Nacht
Copyright: Jonas Ginter / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Ja, natürlich ist die Weser-Metropole auch Zentrum der Luft- und Raumfahrt, Heimat der Wissenswelten, eine der größten Städte Norddeutschlands … Doch gerade zur Herbst- und Winterzeit, wenn die Tage kürzer werden, entfaltet Bremen seinen besonderen Charme. Das neue Internetportal der Bremer Touristik-Zentrale unter zeigt die gemütlichen Angebote der Stadt.

Pittoreske historische Stadtviertel, gemütliche Cafés, kleine, persönlich geführte Hotels, der Charme des märchenhaften Bremen – das alles macht Ihren Urlaub zu einem „muckeligen“ Genuss. Im Herbst und Winter können Nieselregen, kühlere Temperaturen und Nebel schon mal vorkommen, doch Bremen bietet eine Vielzahl von Erlebnissen, die wetterunabhängig begeistern.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch in der renommierten Kunsthalle. Sie zeigt vom 20. Oktober 2018 bis zum 24. Februar  2019 die Ausstellung „Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere“. Hans Christian Andersen (1805 – 1875) ist noch heute jedem Kind als Märchendichter bekannt. „Die kleine Meerjungfrau“, „Des Kaisers neue Kleider“ oder „Die Prinzessin auf der Erbse“ brachten ihm bereits zu Lebzeiten größte Berühmtheit ein. Kaum aber jemand weiß, dass der Autor auch bildkünstlerisch tätig war. Seine feinsinnigen Papierarbeiten muten aus heutiger Sicht überraschend modern an.

Das Leben am kalten Südpol lässt sich in der Sonderausstellung „Antartica“ ganz muckelig warm im Übersee-Museum Bremen vom 27. Oktober 2018 bis 28. April  2019 genießen. Erstmals in Deutschland bietet sich mit dem Besuch der Ausstellung die Gelegenheit, die Antarktis auf den Spuren von Luc Jacquet, dem oskarprämierten Regisseur des Tierdokumentarfilms „Die Reise der Pinguine“, zu erkunden. Umgeben von Filmsequenzen auf übermannsgroßen Leinwänden, von Windgeräuschen und Vogelgeschrei, finden sich die Besucherinnen und Besucher inmitten einer Kaiserpinguin-Kolonie wieder.

Einen heißen Kakao oder Glühwein zum Aufwärmen gibt es dann vom 26. November bis zum 23. Dezember 2018 auf dem rund um das Bremer Rathaus, das gemeinsam mit dem Bremer Roland seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nur wenige Schritte entfernt empfängt der mit maritimem Markt-Ambiente an der Weser seine Gäste. Besonders faszinierend ist der mittelalterliche Markt mit Buden, Handwerk und Speisen aus längst vergangenen Tagen. Hier mischt sich der Rauch von offenen Feuerstellen mit dem Duft von heißen Maroni und frisch gegrilltem Wildfleisch. Metall- und Holzhandwerker zeigen ihr Können, Filzer und Töpfer bieten ihre handgefertigten Waren feil. Sobald die Dämmerstunde beginnt, tauchen unzählige Lichter die Schlachte und das Treiben zwischen gastlichen Schenken und weihnachtlichen Ständen in ein magisch-leuchtendes Weser-Blau. So richtig „bannig muckelig“ eben!

Informationen rund um Bremen, Hotelübernachtungen und vieles mehr gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale, , Service-Telefon: +49 421 3080010.

Bremen für die Ohren: Neue Podcasts der Bremer Touristik-Zentrale machen Lust auf die Stadt

Copyright: Maike Bialek / BTZ Bremer Touristik-Zentrale
Copyright: Maike Bialek / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Die Möwen kreischen, die Straßenbahn rumpelt und das Brummen des Kaffeerösters durchdringt die Stille – so hört sich Bremen an! In ihrer neuen Reihe mit Hörfunk-Reportagen gibt die Bremer Touristik-Zentrale mal keine EinBLICKE in die historische Hansestadt, sondern akustische Eindrücke. Radioreporter Alexander Tauscher begibt sich auf die Suche nach spannenden und ungewöhnlichen Geschichten und zaubert daraus kurzweilige Appetithäppchen, die als sogenannte Podcasts online angehört oder aufs eigene Handy herunter geladen werden können.

In der ersten Folge wandelt er auf klassischen Wegen entlang der Weser. Auf seinem Spaziergang trifft er Menschen, die hier am Fluss leben und arbeiten. Andrea Franke zum Beispiel, die auf dem Dreimaster mit den berühmten grünen Segeln beschäftigt ist. Sie berichtet von ihren vielen Erlebnissen, als sie selbst noch mit dem „Becks-Schiff“ „Alexander von Humboldt“ über die Weltmeere schipperte.

Auf seinem Rundgang durch das (Szene-)Viertel in Folge zwei entdeckt Tauscher die Vielfalt zwischen Streetart, Lebensart und dem Trubel der Fußball-Fans rund um das Weser-Stadion.

In Folge drei geht es auf Entdeckungsreise durch die Überseestadt, einem sich neu entwickelnden Stadtteil Bremens. Im Hafenmuseum erfahren die Hörer vom Leben der Hafenarbeiter. Die Wirtin des HafenCasinos, Rita Otten, macht Appetit auf ihre urigen Spezialitäten und im Schuppen Eins entdeckt Tauscher Oldtimerraritäten.

Um „Flüssige Genüsse“ geht es in Folge vier. Hier öffnet Claudia Staffeldt für die Hörer die knarrenden Holztüren zur historischen Schatzkammer des Ratskellers und gibt Tipps rund um den Wein. Christian Ritschel, Röster bei Lloyd Caffee, verrät Geheimnisse des Kaffees und Brauer Kristof von der Union Brauerei erzählt Döntjes aus der Welt der Craft Biere.

Reporter Alexander Tauscher hat übrigens eine langjährige Erfahrung in der Produktion von Hörfunk-Reportagen. Er arbeitet seit 20 Jahren als Sprecher und Redakteur für diverse Radiostationen im deutschsprachigen Raum. Dabei reist er um die Welt und produziert Beiträge und Sendungen für Hörfunksender und seine Website .

Die Folgen der neudeutsch genannten Podcasts sind jeweils etwa zwanzig Minuten lang. „Genau richtig, um sie zum Beispiel auf einer Autofahrt oder mal kurz zur Entspannung zwischendurch zu hören“, erklärt Peter Siemering, Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale. „Sie sollen Gästen Lust auf Bremen machen, doch sie enthalten auch jede Menge Tipps, die selbst nicht alle Bremer kennen dürften.“

„Podcasts erleben in Deutschland derzeit ihren zweiten Frühling“, berichtet Christopher Deppe, in seiner Kolumne für das Online-Magazin . „Laut einer aktuellen Studie hört knapp ein Drittel der Deutschen regelmäßig Podcasts. Die Hörer sind tendenziell jünger und sehr loyal gegenüber ihrer Show. Wer einmal zuhört, wird oft zum Stammhörer.“ Aus diesem Grund gibt es ab dem 10. September 2018 regelmäßig einmal im Monat eine neue Folge des Bremen-Podcasts. Er kann auf der BTZ-Internetseite oder aus gängigen Portalen wie itunes oder Youtube kostenlos heruntergeladen und auf dem Handy gespeichert werden.

Weitere Informationen und alle Links für itunes, andere Podcatcher-Apps sowie Youtube gibt es unter


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