Holzbank in der blühenden Heidelandschaft der Lüneburger Heide

17. und 18. Juni 2017: Tage der Industriekultur am Wasser

Cover des Flyers "Tage der Industriekultur am Wasser 2017"

Mit 380 Veranstaltungen in 131 Denkmalen an 68 Orten geht das erfolgreiche Kulturprojekt der Metropolregion Hamburg in die vierte Runde. , und , und , und , und geben am 17. und 18. Juni Einblicke in die Welt der Industriekultur am Wasser.

Alle zwei Jahre stellen die Tage der Industriekultur am Wasser Denkmale der Industriegeschichte in der Metropolregion Hamburg vor, die oftmals der Öffentlichkeit unbekannt geblieben sind. Das verbindende Element ist die Technik, die Wasser nutzt, Wasser beherrscht und am Wasser liegt.

Für alle Kultur-, Geschichts- und Technikinteressierten, genauso wie für Aktive und Familien ist bei den 380 Veranstaltungen etwas dabei. Davon haben sich 2015 rund 18.000 Besucher überzeugt. Führungen und Vorführungen, Besichtigungen und „Denkmale in Aktion“ erklären die historische Technik und Arbeitswelt. Das Angebot ist so vielfältig wie die teilnehmenden Industrieanlagen.

Programmvorstellung in Schwerin

Am 11. Mai wurde das diesjährige Programm in Schwerin im denkmalgeschützten Getreidespeicher am Ziegelsee aus dem Jahre 1939 vorgestellt. Als Teil des gehört er zur Keimzelle des ersten Industriegebietes der Stadt. Hier wird an beiden Tagen der Historische Verein Schwerin e.V. an der Promenade mit Schautafeln und Informationsmaterial über die Geschichte des Hafens, der Hafenbahn und einzelner Betriebe in dem ehemaligen Industriegebiet Auskunft geben.

Mehr Angebote in Mecklenburg-Vorpommern

Die zählt zu den wenigen historischen Anlagen, in denen mit Wasserkraft große Natursteine gesägt und geschliffen wurden. Hier werden am 17. und 18. Juni in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr öffentliche Führungen zur Geschichte der Schleifmühle angeboten. Außerdem können Besucher in der Schauanlage die Gesteinsbearbeitung von Natursteinen live miterleben.

Auch die ist an beiden Tagen in Aktion zu erleben: Das noch funktionstüchtige technische Denkmal, das Schiffen einst die Passage zum Burgsee ermöglichte, öffnet sich am 17. Juni um 15.00 Uhr und am 18. Juni um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr.

„Das industriekulturelle Potenzial Schwerins ist größer als viele glauben. Tonangebend für seine Zeit waren auch das E-Werk am Pfaffenteich, die Fokker-Werke oder unser Fernsehturm. Deshalb wollen wir ab Juni als zweite Stadt der Metropolregion eine regionale Route der Industriekultur anbieten“, kündigte Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier bei der Programmvorstellung an.

Ihre Premiere bei den Tagen der Industriekultur in Mecklenburg-Vorpommern feiern diesmal die 1916 erbaute , die mit ihrer Hubhöhe von 1,86 m die höchste Mecklenburgs ist; die und die von 1871. Spannende Geschichten werden bei den Rundgängen über das Gelände der Fabrik zu hören sein. War das Qualitätspapier aus Kaliß doch so gefragt, dass es sogar nach Dänemark, Schweden, England und in die USA exportiert wurde.

Erstmals mit dabei

Zum ersten Mal mit dabei sind auch die 170 Jahre alte und der , der als solcher als einziger in Deutschland noch erhalten ist.

Hinzugekommen ist das , in dem sich alles um das „weiße Gold“ dreht. In Winsen neu dabei sind der und die . Hier führt der Schiffbaumeister durch den Hafen und erklärt die Arbeit auf der Werft.

Das veranschaulicht die Arbeit der Quartiersleute in einem Lagerhaus und natürlich werden Rundgänge durchs Hamburgs Welterbe – die Speicherstadt, angeboten.

Fracht- und Arbeitsschiffe

Die Fahrten und Besichtigungen der zahlreichen historischen Fracht- und Arbeitsschiffe werden erneut ein Höhepunkt sein. Das Hamburger bietet Mini-Hafenrundfahrten an. Der mehr als hundert Jahre alte fährt zwischen Geesthacht und Lauenburg. In Glückstadt lässt sich das Wriggen erlernen. Auf der anderen Seite der Elbe im Freiburger Hafen gibt es erstmalig Fahrten auf einem historischen Pfahlewer. Neu dabei sind auch die in Travemünde, ebenso wie die .

Highlights außerhalb der Metropolregion

Erneut beteiligen sich auch herausragende maritime Highlights außerhalb der Metropolregion: Rostock nimmt mit zahlreichen Schiffen des teil und Aktive können auf geführten Kajaktouren die maritime Seite der Stadt erleben.

In Rendsburg kann der Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene künstliche Wasserstraße weltweit, auf geführten Touren im unterquert und auf der Brücke überquert werden. In Kiel neu dabei ist die Howaldtsche Metallgießerei. Nach eingängigen Führungen die zeigen, wie körperlich schwer die Produktion von Schiffszubehör war, können Besucher selber Kleinteile gießen.

Geführte Radtouren

Für Sportbegeisterte bieten sich die geführten Radtouren an. So lassen sich im Amt Neuhaus die erradeln. In Cuxhaven geht die Tour durch das gesamte .

Die für die Metropolregion oft typische Kombination aus Industrie und Landschaft lässt sich hervorragend im Allertal erleben. Auf der geführten Tour geht es zu drei Industriedenkmalen: Das und die sind Relikte aus der Zeit, als im Aller-Leine-Tal das in der Landwirtschaft als Dünger begehrte Kalisalz gefördert wurde. Vorbei geht es auch an der , die allein die Kraft der Strömung nutzt, um über die Aller zu pendeln.

Angebote für Familien

Speziell auf Familien ausgelegte Programme bieten die , der , die sowie der . Im kann das kleine Hafenpatent erworben werden und in der können Kinder Schrot mahlen und sieben.

Die in Kaaks beteiligt sich zum ersten Mal und gleich mit einem tollen Fest. Beim Brückenschlag bauen Eltern und Kinder eine Holzbrücke über die Bekau. Es gibt eine historische Heuernte, ein Spiel ohne Grenzen, eine Floßrally und Musik und Tanz direkt an der Brücke.

Programm der Tage der Industriekultur am Wasser 2017

Das Programm zu allen 131 Orten der Industriegeschichte in der Metropolregion Hamburg liegt bei den Teilnehmern und in den aus. Auf der Website finden sich weitere Details zur Industriegeschichte und den Denkmalen. Hier kann das Programm und der Katalog bestellt werden, der Anfang Juni erscheint.

➔ Programm (PDF) herunterladen

➔ Programm bestellen

Übersicht der Veranstaltungsorte im Einzugsbereich von www.schoene-heide.de

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