
Kloster Lüne liegt nahe dem Stadtzentrum von Lüneburg und kann von dort aus in ca. 20 Minuten gut zu Fuß erreicht werden. Das Kloster liegt mitten im Grünen mit altem Baumbestand und Streuobstwiesen. Sehenswert ist auch der Kräutergarten.
Gegründet wurde Kloster Lüne im Jahr 1172. Bis zur Reformation war es ein Benediktinerinnenkloster. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster in ein evangelisches adeliges Damenstift umgewandelt. Damals diente das Kloster der Versorgung unverheirateter Töchter des Lüneburger Landadels und der Lüneburger Patrizier.
Noch heute gibt es einen evangelischen Konvent im Kloster. Neben anderen Aufgaben bewahren und zeigen die Konventualinnen Besuchern die Kunstschätze des Klosters und erforschen die Klostergeschichte.
Nach Brand Neubau im Stil der Backsteingotik

Die Klosteranlage, deren Bau in dieser Form Ende des 14. Jahrhunderts nach einem Brand in Backsteingotik begonnen wurde, ist noch als Gesamtheit erhalten. Sehenswert sind u. a. der Kreuzgang, die Brunnenhalle, der Sarggang, die Uhlenflucht, die Kirche, der Nonnenchor, das Dormitorium, die Wandmalereien im Refektorium und die Wirk- und Stickereiarbeiten (Wolle auf Leinwand). Die ältesten Stickarbeiten, die im Textilmuseum auf dem Gelände des Klosters gezeigt werden, stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Am Kloster gibt es eine Weberei, die sich moderner textiler Gestaltung widmet. Nach der Besichtigung des Klosters oder des Textilmuseums lädt das Café im Kloster zum Besuch ein. Im Innenraum des Cafés können Sie Malereien aus dem Jahr 1648 sehen. Bei schönem Wetter ist der Kaffeegarten an der Streuobstwiese geöffnet.
Außer den regelmäßigen Führungen gibt es weitere ➔ Veranstaltungen im Kloster.
➔ Gottesdienste in der Klosterkirche Lüne
Klosterführungen
Das Kloster kann vom 1. April bis 15. Oktober im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
➔ Zeiten und Eintrittspreise ansehen
Textilmuseum
Im Textilmuseum im Kloster Lüne können Sie textile Kunstschätze aus sechs Jahrhunderten sehen: Altar- und Fastentücher in Leinenstickerei aus dem 13. und 14. Jahrhundert, Bildteppiche und Banklaken im Klosterstich aus dem 16. Jahrhundert, Prozessionsfahnen in Temperamalerei von 1410/1415 und Abendmahlsdecken, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert von den Stiftsdamen angefertigt wurden. Das Textilmuseum ist barrierefrei.
Die Öffnungszeiten des Museums für sakrale Textilkunst sind mit den Öffnungszeiten des Klosters verbunden.
Weberei am Kloster
Die ➔ Weberei am Kloster Lüne gehört zur Heinz-Friederich-Meyer-Stiftung und bietet Gewebtes aus Leinen, Wolle und Seide an. Vom 1. April bis 31. Oktober ist die Weberei dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Für Gruppen ist eine Öffnung am Wochenende auf Anfrage möglich (Telefon: +49 4131 409648). In der Weberei werden auch Webkurse für Kinder und Erwachsene angeboten.
Kontaktdaten
| Kloster Lüne |
| Am Domänenhof |
| 21337 Lüneburg |
| Telefon: +49 4131 52318 |
| Fax: +49 4131 56052 |
| E-Mail: info@kloster-luene.de |
| Webseite: www.kloster-luene.de |
Anfahrt
Geokoordinaten: 53.260932, 10.421268










